Die Autorin Dorit Linke lebt in Berlin und schreibt vorrangig über die DDR, gibt Schreibworkshops und verfasst Theaterstücke. Sie wurde 1971 in Rostock geboren. In ihrem Jugendroman „Jenseits der blauen Grenze“ verarbeitet sie die 1980er Jahre der DDR und die politischen und persönlichen Erfahrungen ihrer Generation. Der Roman ist Schullektüre, wurde ins Amerikanische und Russische übersetzt, als Theaterstück auf die Bühne gebracht und verfilmt. 2026 erscheint die Fortsetzung im Arena-Verlag.

Die Bücher von Dorit Linke erhielten viele Auszeichnungen: Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis, IBBY-Ehrenliste, White Ravens Buch, Goldener Bücherpirat, Leipziger Lesekompass. Sie ist Zeitzeugin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ist über ihre Schreibwerkstätten ständig im Austausch mit jungen Menschen.
2023 wurde sie für ihre politische Bildungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Preise und Auszeichnungen
2023: Verdienstkreuz am Bande für das Engagement in der Politischen Bildung
2019: Arbeitsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa
2015: Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis
2016: Leipziger Lesekompass
2016: IBBY Ehrenliste
2016: Goldener Bücherpirat
2016: Spreewaldstipendium
2015: White Ravens Buch
2015: Deutschlandfunk, unter den besten 7 Büchern für junge Leser

Romane, Theater, Film und Politische Bildung
Romanautorin: Themen unter anderem: Friedliche Revolution, Mauerfall, DDR
Drehbuchautorin am Kinder- und Jugendtheater Morgenstern, Berlin: „Trilogie der Kinderrechte” (2026), „Wünsche” (2025), „Aufbrechender Asphalt“ (2023), „Superreich“ (2022), Bürger:innenbühne (2022), „Together“ (2021)
Schreibwerkstätten: „Kindheit und Jugend in der DDR“, „Populismus und Fake news”, „Rostock-Lichtenhagen“, „Der Tyrannei widerstehen”
Lesungen und Vorträge an Schulen: Kooperation mit Literaturhäusern und dem Friedrich-Bödecker-Kreis. Zahlreiche Lesungen, auch online, im Rahmen des Schulunterrichts
Politische Bildung: Interaktive Zeitzeugengespräche online und live an Schulen, Fachinterviews zur jüngeren deutschen Geschichte, Zeitzeugin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Vorstands- und Gründungsmitglied von METIS e.V., Verein für die analoge und digitale Literaturvermittlung an Schulen und außerschulisch
Theateradaptionen von „Jenseits der blauen Grenze“: 2023 Nationaltheater Weimar, Uraufführung 2018 am Volkstheater Rostock, danach am Theater der Altmark Stendal, Vorpommersche Landesbühne Anklam, Theater Altenburg Gera
Romanverfilmung: 2024 Kinostart von „Jenseits der blauen Grenze“, Drehbuch und Regie: Sarah Neumann, Filmakademie Baden-Württemberg, Produzenten WoodWaterFilms, in Ko-Produktion mit SWR und arte
Publikationen







2024 „Mats und Rea drehen am Rad der Geschichte. Band 1: Die Telefonzelle”
2021 „Beyond the Blue Border“, Charlesbridge Publishing, Watertown, USA
2021 „Ein Fall für die Tierretter“, Loewe Verlag
2019 „Wir sehen uns im Westen“, Carlsen Verlag
2017 „По ту сторону синей границы“ („Jenseits der blauen Grenze“), Verlag Samokat, Sprache: Russisch
2015 „Fett Kohle“, Magellan Verlag
2014 „Jenseits der blauen Grenze“, Magellan Verlag
2002 „Der Apfel“, in „Formen und Wege einer neuen Literatur“, dtv, Publikumspreis beim Wettbewerb „Literatur digital“