Inhalte und Intention des Workshops

Inhalte und Intention des Workshops

Wie wirken sich diktatorische Systeme auf Menschen, auf ihr Denken und damit auf die Sprache aus?

Das ist Thema beim Schreibworkshop “Schule in der Diktatur”. Der Schreibworkshop richtet sich an Schüler*innen der 9 bis 12. Klasse.

Die Jugendlichen erarbeiten Merkmale einer diktatorischen Sprache und diskutieren darüber, wie sich diese von der Sprache der Demokratie unterscheidet. Sie verfassen eigene Texte, wechseln Perspektiven und Zeitformen und verorten Romanszenen in die heutige Zeit. Wie würden sich diese in Sprache, Handlung und Gefühlen unterscheiden?

Sie äußern ihre Eindrücke nach dem Lesen von Zeitzeugenberichten, versetzen sich in konkrete damalige Lebenssituationen und schreiben über ihre Gedanken und Empfindungen, die sie dabei haben.

Welche Jugendsprache wurde in den 80er Jahren in der DDR verwendet, welche Wörter finden wir heute noch in unserem Sprachgebrauch?

Wir behandeln das Thema Schule in der DDR, den Alltag der Menschen und ihre Erfahrungen in diesem System, sprechen dabei über Zensur und über die Schere im Kopf.

Können unsere Gedanken trotzdem frei sein? Oder ist das eine Illusion? Welche Auswirkungen hatte dies auf das Denken der Menschen und auf die Literatur und Kultur in der DDR?

Die DDR ist mittlerweile Geschichte. Wie besprechen heutige Fluchtgründe und gehen der Frage nach, wie sich junge Menschen ihre Gesellschaft und die Welt, in der sie leben, vorstellen und wünschen.

Ergebnisse und Rückmeldungen zu einem bereits stattgefundenen Workshop zum Thema finden Sie hier: Resultate und Reaktionen

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und finden das Thema wichtig und interessant? Sie planen eine Projektwoche? Bitte kontaktieren Sie mich über dieses Formular.

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