Dorit Linke, Berliner Autorin

Jenseits der blauen Grenze und Fett Kohle

Tag: DDR-Diktatur

Eine Nacht, die alles veränderte

Rezension “Wir sehen uns im Westen”
von Janett Cernohuby 

“Auf gerade einmal 104 Seiten bringt Dorit Linke große Emotionen, Eindrücke und Erinnerungen unter. Ihr gelingt es, mit wenigen Worten einen kurzen, aber nachhallenden Abriss einer Epoche zu zeichnen. Ein Stück Zeitzeugnis zu schaffen, das uns diesem vergangenen Ereignis teilhaben lässt. Das Buch ist packend und mit großen Gefühlen geschrieben. Man scheint alles hautnah mitzuerleben. Es ist ein besonderes Talent, so große Emotionen mit so wenigen Worten ausdrücken zu können.”

“Dorit Linke nimmt uns in ihrem Buch mit auf eine Zeitreise zurück zu einem denkwürdigen Ereignis:  zum 9. November 1989. Ein Datum, das vielen Menschen in Erinnerung bleibt und welches ihr Leben massiv verändern sollte. Denn an jenem 9. November wurde die so streng bewachte Grenze zwischen den beiden deutschen Ländern geöffnet. Wie hat sich das damals angefühlt? Was ging in den Köpfen der Menschen vor? In den Köpfen jener Menschen, die in Berlin an der Bornholmer Straße standen und jenen, die zuhause vor dem Fernseher saßen?”

Hier geht es zur vollständigen Rezension.

Premierenlesung “Wir sehen uns im Westen”

Am 28. August fanden sich mehrere Klassen aus Tempelhof im Literaturhaus Berlin zur Premierenlesung aus “Wir sehen uns im Westen” ein – und das bei über 30 Grad im Schatten!

“Wir sehen uns im Westen”
von Dorit Linke, erschienen im Carlsen Verlag

Es war toll, in diesem schönen Haus zu lesen und das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Zeitgeschehen zu erfahren. Wir sprachen über die Teilung von Berlin, über die “Geisterbahnhöfe”, über Punks im Osten und über die gute Entscheidung mancher Menschen, in der Nacht vom 9. November 1989 wach geblieben und auf die Straße gegangen zu sein.

Stefanie Ericke-Keidtel vom Jungen Literaturhaus hat die Veranstaltung organisiert und einen wunderbaren Rahmen dafür bereitet; die Autorin und Journalistin Kathrin Köller moderierte die Lesung und führte die Jugendlichen in die Thematik ein. Wir alle erlebten einen spannenden und lebendigen Vormittag, sprachen über den Mauerfall und darüber, wie ihn die Menschen erlebt hatten.

Neugierig auf das Buch? Na dann: hier klicken

Und wie ging die ganze Sache aus? Mein Bruder Bert, der extra zur Premierenlesung von Stralsund nach Berlin gekommen ist, hat auf dem Rückweg spontan ein paar Hiker mitgenommen und diese nach Szczecin gefahren. Es gibt sie, die guten Menschen.

Wir sehen uns also im Osten, Bruderherz. Am Ende dann doch, denn da gehören wir hin.

Interesse am Buch? Na dann: hier klicken


“Umkämpfte Zone” unter den 10 besten Sachbüchern im September

Aus gegebenem Anlass möchte ich euch erneut auf meine Buchempfehlung aus dem Monat März aufmerksam machen:

Ines Geipels “Umkämpfte Zone – Mein Bruder, der Osten und der Hass”
ist unter den 10 besten Sachbüchern des Deutschlandfunk Kultur, ZDF und „Die Zeit“ im Monat September.

Meines Erachtens das Buch der Stunde (bzw. der nächsten Jahre) zum Osten. Unbedingt lesen.

Ines Geipel ist als Person und mit ihrer Arbeit sehr überzeugend, daher hier ein interessantes TV-Interview.

Hier meine Rezension aus März 2019.

Buch kaufen: Klett-Cotta-Verlag

Out now: “Wir sehen uns im Westen”

Als ich wandern war im Schwarzwald, ist mein neues Buch erschienen, daher hier ein Hüttenbild mit Buch.

“Wir sehen uns im Westen” – Ein Buch zum Mauerfall, ein Buch über diese einzigartige Nacht aus Ostberliner und Westberliner Sicht. Für Jugendliche und auch für Ältere, die den 9. November 1989 noch einmal literarisch nachwirken lassen möchten. Erschienen im Carlsen Verlag.

An der Grenze des Erträglichen

Auch nach 5 Jahren gibt es noch Rezensionen. Das ist angesichts der Menge an Büchern, die jährlich erscheint, keine Selbstverständlichkeit. Dank an Saskia Geisler für die schöne Rezension zu “Jenseits der blauen Grenze”, auch für die Hinweise zur Schullektüre.

An der Grenze des Erträglichen: Dorit Linkes „Jenseits der blauen Grenze“
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„Schule in der Diktatur“ – Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

Dieses Projekt richtet sich an Rostocker Schülerinnen und Schüler der 8. Klassenstufe. Bündnispartner sind der Friedrich-Bödecker-Kreis, das Kempowski Archiv Rostock und das Literaturhaus Rostock.

Rostocker Schulen können Schreib-Werkstatttage mit Lesungen, Stadtrundgängen und Textarbeit wahrnehmen. Es werden Romane des bekannten Rostocker Autors Walter Kempowski und mein Roman „Jenseits der blauen Grenze“ betrachtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Diktatur des Dritten Reichs und die der DDR auf Schulalltag und Sprache ausgewirkt haben.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten typische Merkmale einer diktatorischen Sprache und untersuchen Texte, welche die Lebenswelten der DDR bzw. die des Dritten Reichs darstellen. Sie sollen nach diesen Werkstatttagen in der Lage sein, die Sprache einer Diktatur von der Sprache einer Demokratie zu unterscheiden. Außerdem werden sie die Bedeutung von Zeitzeugenberichten erkennen und für ein tolerantes Miteinander sensibilisiert.

Sie sind interessiert und haben Fragen? Sie kennen eine Schulklasse, die für dieses Projekt in Frage käme?
Hier: https://diktatur-in-der-schule.de/ finden Sie ausführliche Informationen zum Projekt und die Kontakte zum Literaturhaus Rostock und zum Kempowski-Archiv. Sie können mich natürlich auch gern direkt anschreiben: info@dorit-linke.de

Online-Live-Interviews und Lesungen

Vom Schreibtisch ins Klassenzimmer
Oder: Der Blick über den Tellerrand

Für den fächerübergreifenden Schulunterricht biete ich Onlinelesungen live und Fachinterviews zu den Themen DDR-Diktatur, Schule, Aufwachsen in der DDR, Leben und Alltag in der Diktatur, Sport in der DDR, Mauerfall und Wiedervereinigung an.

Das Angebot richtet sich an Schulklassen, die kurzfristig eine Live-Online Lesung oder ein themenbezogenes Gespräch für den Unterricht buchen möchten, vor allem aber auch an internationale Schulen im Ausland, für die eine Lesung vor Ort aufgrund der Entfernung nicht realisierbar wäre.

Die Interviews sind natürlich auch auf Englisch möglich.

Termine gibt es hier

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