Dorit Linke, Berliner Autorin

Jenseits der blauen Grenze und Fett Kohle

Author: Dorit Linke Page 1 of 7

Im Test: Online-Lesungen und Online-Fachinterviews für Schulen

Vom Schreibtisch ins Klassenzimmer
Oder: Der Blick über den Tellerrand

In den letzten Monaten habe ich mit Schulklassen diverse Online-Lesungen und Online-Fachvorträge für den fächerübergreifenden Schulunterricht durchgeführt. Themen waren DDR, Diktatur und Friedliche Revolution, Basis dafür meine Jugendromane “Jenseits der blauen Grenze” und “Wir sehen uns im Westen”. Daneben unterhielten wir uns auch über Schreibprozesse und den Alltag von Autorinnen und Autoren.

Das neue Konzept bestätigt, was meine langjährige Arbeit an Schulen bereits gezeigt hat: Lehrinhalte werden über die Zeitzeugenarbeit lebendiger und fassbarer für die junge Generation.

Daneben machen aktuelle gesellschaftliche Prozesse und die mitunter fahrlässigen Aussagen der Politik deutlich, dass eine korrekte Geschichtsvermittlung im Zusammenhang mit der DDR-Diktatur notwendig ist, damit junge Menschen diese historisch fundiert einordnen können. Mit der Digitalisierung bietet sich die Chance, neue Wege für eine gute politische Bildung der nachfolgenden Generationen zu beschreiten.

Dorit Linke – Onlinelesung Live – Foto credits: Stadtbibliothek Rostock

Im Dezember 2019 wurde ich in die Rostocker Stadtbibliothek geschaltet – in meine Heimatstadt. Während der Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts „Kultur macht STARK“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stattfand und vom Literaturhaus Rostock organisiert wurde, stellten die Schülerinnen und Schüler viele kluge und detaillierte Fragen, die ihr großes Interesse an der Auseinandersetzung mit der DDR zeigten.

Stadtbibliothek Rostock – Foto: Dorit Linke

Ein Hinweis für Internationale Schulen: Die Fach-Interviews sind auch auf Englisch möglich. Lesung auf Englisch werde ich demnächst ebenfalls anbieten, da “Jenseits der blauen Grenze” zeitnah in den USA erscheinen wird.

Dorit Linke – Onlinelesung Live – Foto credits: Stadtbibliothek Rostock
Die Friedliche Revolution in Rostock – Foto: Roland Hartig, Rostock
Bornholmer Straße – Foto: Dorit Linke

Unterwegs in der anderen Heimat

Beim Kauf des Zugtickets in die Highlands empfiehlt mir der freundliche schottische Bahnangestellte, links im Zug zu sitzen, da auf dieser Seite die Aussicht schöner wäre. Stimmt nicht, aber egal, es ist nett gemeint. Viel wesentlicher: “Anfang Januar um 5.20 Uhr ist es zu dunkel für irgendeine Aussicht.”
Er nickt und grinst. “Stimmt! Aber vielleicht auf der Rückfahrt.”
“Um 18 Uhr ist es wieder dunkel.” (Vielleicht leuchtet ihm der Whisky ja hell genug?)
Er, hoffnungsvoll: “Möchten Sie einen Platz reservieren?”
Ich lache auf. “Ist das eine ernst gemeinte Frage?”
Er winkt ab. “Stimmt, ist Quatsch.”

Der Zug kam eine Stunde vor Sonnenaufgang in den Highlands an.
Das sah dann so aus:

Es war recht trübe und außer mir niemand unterwegs. Schottland ist schon in der Saison nicht überfüllt, Anfang Januar und bei Nieselregen sind die Berge an diesem Ende der Welt menschenleer. Nur die Schafe, die sind immer da.

Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum

Und ein paar Eindrücke aus Glasgow. Ich war seit langem mal wieder im Queens Park und auf der Necropolis.

Glasgow from Queens Park
Glasgow – Necropolis
Glasgow from Necropolis
Glasgow – Necropolis
Glasgow – St Mungo’s Cathedral

Wohl eines der beliebtesten Fotomotive, das Wandgemälde des Künstlers Smug in der High Street. Ich habe es auf dem Weg zur Necropolis im Morgengrauen erwischt.

Glasgow High Street – mural by Smug

Eine meiner Lieblingsstraßen – Gardener Street in Partick.

Gardener Street Partick

Zum Schluss ein bißchen schottische Eisenbahnromantik für euch.

Arbeits- und Recherchestipendium

Es ist absolut toll, dass ich für die Fortsetzung von “Jenseits der blauen Grenze” ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats erhalte. Nun kann ich einige Monate lang an meinem Lieblingsprojekt weiterarbeiten, recherchieren und feilen.

Es wird eine Reise in die frühen 90er Jahre sein, die in meine Heimatstadt Rostock, in westdeutsche Städte und hoch in den Norden Europas führen wird.

Zur Einstimmung einige tolle Fotos, aufgenommen 1990 von meinem Rostocker Lieblingsfotografen Roland Hartig.

Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990

Weihnachten für Swasiland

“Kinder haben ein Recht auf Kindheit.” Kirsten Boie

Was brauchen wir wirklich zu Weihnachten? Was ist wertvoll für uns und für andere? Ganz einfach: Gutes zu tun. Das können wir mit der Unterstützung des Projekts Swasiland der wunderbaren Autorin Kirsten Boie.

Eine Bitte: Schaut euch den Film an und wünscht euch bitte von euren Lieben zu Weihnachten eine Spende für dieses Projekt. Diese kommt Kindern zugute, die in einem Land aufwachsen, das eine durchschnittliche Lebenserwartung von nur 31 Jahren hat.

43% aller Kinder in Swasiland sind Waisen. Können wir uns ihr Leben, ihren Alltag in einem der ärmsten Länder der Welt vorstellen? Wohl kaum. Aber wir können den Kindern helfen und den Menschen vor Ort, die ihnen wieder ein Zuhause geben.

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Möwenweg-Stiftung
IBAN: DE10700205005020204000
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft

Auch kleine Beträge bewirken sehr viel.

Helfen
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Frischer irischer Wind in Mecklenburg

“Elektrische Fische” von Susan Kreller

Eben noch tut das Gelesene weh, nimmt die Luft, und im nächsten Moment blitzt dieser Humor durch, manchmal subtil, manchmal direkt, immer liebevoll. Susan Kreller ist ihren Protagonisten zugewandt, nimmt sie ernst und behandelt sie mit Respekt. Und sie kann dabei verdammt gut schreiben. Um ehrlich zu sein: es gibt wenige Jugendbuchautor*innen, die so verdammt gut schreiben können wie Susan Kreller.

„Elektrische Fische“ ist ein berührendes und kluges Jugendbuch, das sich wichtigen Fragen junger Menschen stellt. Wann gehöre ich dazu? Wie kann ich mich zugehörig fühlen, wenn die neue Welt fremd und unverständlich ist, ich nicht über mein Leben und Wohl entscheiden kann?

Die Handlung setzt ein in einem ziemlich hoffnungslosen und öden Kaff in Mecklenburg. Doch der trostlose Ort gewinnt unter dem Blick eines Mädchens, das in Irland groß geworden ist und nun mitsamt seinen Geschwistern in die alte Heimat der Mutter ziehen muss, nach und nach an Farbe, wird lebendig und bunt – und mit ihm seine Bewohner. Ganz langsam wird das Heimweh von Emma, die nichts anderes als zurück nach Dublin will, milder, weicht auf, verschwindet manchmal sogar. Und irgendwann, wenn der Wind der Ostsee weicher, irischer wird, tut sich ein Schimmer von Hoffnung am Horizont auf.

Im Grunde ahnt man bereits auf den ersten Romanseiten, dass es genauso kommen wird, kann sich dies aber beim besten Willen nicht vorstellen. Doch Susan Kreller schreibt einfach an gegen diese innere Stimme, die „bloß weg da“ ruft, sanft, beharrlich und mitunter sehr komisch. Trotz der schmerzenden Trostlosigkeit, der Emma und ihre Geschwister in der Fremde und durch die Entwurzelung ausgesetzt sind, weiß man sie dennoch beschützt in diesem großen Ganzen, das die Autorin für sie erschafft. Und das ist auch nötig, denn die Herausforderungen, welche die jungen Menschen hier bewältigen müssen, scheinen oft übermächtig. Das Heimweh ist brachial bis zur Sprachlosigkeit, in der Schule läuft es nicht, die Älteren haben ihre eigenen Probleme, so wie das eben ist. Emma: „Mir fallen die Wörter ein, die ich heute Nachmittag gelernt habe, Kekskuchenwörter und Mutterwörter, ich denke: Kalter Hund, Essengeldturnschuhe, schizophrene Psychose.“

Und so braucht Emma eine Weile, wieder Boden zu bekommen, sich zu öffnen und Zukunft versuchen zu wollen. Dabei hilft ihr der Mecklenburger Junge Levin und die zwischen ihnen aufkeimende Liebe. Auch Levin ist getrieben und belastet, hat eine psychisch kranke Mutter, will Emma aber dabei helfen, zurück nach Irland zu flüchten, obwohl sie ihm in der eigenen Verlorenheit gut tut und genau das ist, was er schon lange nötig hat.

Bestechend ist die raffinierte Perspektive, dieser irische Blick auf Ostdeutschland und auf all die Absurditäten, die durch die andere Kultur, den anderen Alltag, die andere Sprache entstehen. Das entspannt die Angelegenheit ungemein, schafft eine wichtige Distanz und damit letztlich wieder Nähe. Emma schaut aber nicht „nur“ auf ein anderes Land, sondern auch auf ein anderes System, das zwar vergangen, aber in seinen Auswirkungen noch immer spürbar ist. Und so wird es komisch und auch doppelbödig, wenn Emma am ersten Schultag fragt, wer denn Thälmann war (ausgelöst durch eine Straße, die so heißt) und dann selber raten soll. Ein Graf vielleicht? Und dafür ein ruppiges deutsches „Falsch!“ erntet.

Meisterhaft webt Susan Kreller auf diese Art die DDR und die Erfahrungen ihrer Menschen in die Emanzipationsgeschichte von Emma hinein, mit einem überraschenden Effekt. Es scheint, als wäre dieser weiter entfernte Blick und der größere Kontext durchaus geeignet, sich dieser Welt anzunähern.

Mit „Elektrische Fische“ erzählt Susan Kreller eine wahrhaftige Geschichte vom Erwachsenwerden und davon, dass Zugehörigkeit oder „Heimat“ oder „home“ ein Prozess ist, der gern lange andauern kann – insofern er so menschlich und offen angeschaut wird wie in diesem wunderbaren Roman.

Erschienen im Carlsen Verlag

Love comes on a wing

Susanne, seit 2 Jahren bist du nicht mehr da. Du hast gesagt, dass du nun mit den Vögeln fliegen wirst. Du fehlst so sehr.

Früher haben wir zusammen oft Nick Cave gehört. Er wird mich weiter begleiten.

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Rezension in der Süddeutschen

Die Süddeutsche Zeitung am 4.11.2019 in der Rubrik “Politisches Kinder- und Jugendbuch zu “Wir sehen uns im Westen”.

“… und es gelingt ihr, Zeitgeschichte authentisch und ungemein lebendig an ihre jungen Leserinnen und Leser zu vermitteln.” Hilde Elisabeth Menzel

Vollständige Rezension hier
Treffpunkt Neptunbrunnen. Von Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung

Die Friedliche Revolution in Rostock

Der Fotograf Roland Hartig hat im Herbst 1989 mutig und beherzt die Friedliche Revolution in Rostock fotografiert und dokumentiert.

Anfangs waren die Demonstranten aus Angst oder Unsicherheit nicht davon begeistert, dass jemand Fotos von ihnen anfertigte. Immer wieder hörte man Rufe wie “keine Fotos” oder “keine Stasi”. Man rechnete eher damit, von der Staatssicherheit überwacht zu werden als mit einem privaten Fotografen, der die historische Dimension begriff und festhalten wollte. Wie gut, dass sich Roland Hartig nicht von seinem Vorhaben hat abbringen lassen.

Entstanden ist eine einzigartige Chronik der damaligen Ereignisse in meiner Heimatstadt. Dafür sage ich – nach 30 Jahren – herzlich Danke!

Die Erklärungen zu den Fotos hat er ebenfalls verfasst.

Weitere Fotos folgen in den kommenden Tagen. Du möchtest darüber informiert bleiben? Dann bitte hier entlang.

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Das Spruchband „Zutrauen zur Zukunft – Neues Forum“ und der Schmetterling „Gewaltfrei für Demokratie“ sind die Erkennungszeichen der Donnerstagsdemonstrationen im Herbst 1989 in Rostock. Dabei trägt Stephan Mahlburg den bunten Butterfly stets voran, den er in der Tischlerei Riebe erschaffen hat. Heute schmückt das Werk sein Büro, von wo er als Sozialrichter agiert. Eine Kopie befindet sich in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock.

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Am 12. Oktober 1989 wird die zweite Fürbittandacht in Rostock auf Grund des großen Zulaufs von etwa 3000 Bürgerinnen und Bürgern in die Marienkirche verlegt. Vor der Kirche formiert sich eine Mahnwache.

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Die friedliche Revolution in Rostock 1989, die neben den Demo-Hochburgen Leipzig und Berlin auch hier von den Kirchen ausging, nahm Anfang Oktober 1989 an Fahrt auf. So beginnt in der Rostocker Petrikirche am 5. Oktober um 20 Uhr die erste Fürbittandacht für inhaftierte Leipziger Demonstranten. Mehr als 500 Menschen kommen. Die Umweltgruppe der Petri-Nikolai-Gemeinde hat die Andacht initiiert. Zudem wird in den Rostocker Kirchen ein Schreiben mit dem Titel „Aufbruch 89 – Neues Forum“ verteilt. 

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Nach dem Donnerstagsgottesdienst am 19. Oktober 1989 formiert sich die erste „Donnerstagsdemo“ ausgehend von der Marienkirche und Petrikirche mit mehreren tausend Teilnehmern. Die Beteiligung an den Demonstrationen wächst von Woche zu Woche.

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Die Marienkirche entwickelt sich zum Zentrum der Herbstbewegung in Rostock. Am 19. Oktober 1989 fanden erstmals Andachten in mehreren Kirchen statt. Sie stehen unter dem Motto: „Gottesdienst für gesellschaftliche Veränderungen“. Pastor Joachim Gauck hält in der Marienkirche eine Predigt, Stadtjugendpfarrer Jochen Schmachtel verliest die entsprechende in der Petrikirche. 

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Auch das Spruchband „Rostock – gewaltfrei für demokratische Zukunft“ manifestiert das Ziel der Herbstbewegung. 

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

Das Neue Forum – im Herbst 89 die politische Hauptkraft der DDR Reformbewegung – fordert nicht nur Freie Wahlen. Auch die Zulassung von demokratischen Parteien, Reisefreiheit, Pressefreiheit und die Abschaffung der „Diktatur des Proletariats“ standen auf dem Forderungskatalog der oppositionellen Bewegung. 

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

„Mit einem Pass kauft Ihr uns nicht“ – Faktisch traut hier keiner mehr den SED-Oberen, die mit dem Wink der Reisefreiheit die DDR retten wollen. Das kommt bei zahlreichen Bürgern nicht mehr an, die bereits auf Pro deutsche Einheit eingestellt sind. 

Foto und Text: Roland Hartig, Rostock

November und Dezember 1989: Demonstranten stellen immer wieder Kerzen vor dem Rathaus (Foto), Haus der Armee und vor dem Gebäude der MfS-Bezirksverwaltung in der August-Bebel-Straße auf. Stets in friedlicher Absicht, ganz im Sinne von gewaltfrei für Demokratie.

Weitere Informationen zu Roland Hartig und seiner Arbeit findet ihr hier: http://www.rostock-1989.de/

Online-Live-Interviews und Lesungen

Vom Schreibtisch ins Klassenzimmer
Oder: Der Blick über den Tellerrand

Für den fächerübergreifenden Schulunterricht biete ich Onlinelesungen live und Fachinterviews zu den Themen DDR-Diktatur, Schule, Aufwachsen in der DDR, Leben und Alltag in der Diktatur, Sport in der DDR, Mauerfall und Wiedervereinigung an.

Das Angebot richtet sich an Schulklassen, die kurzfristig eine Live-Online Lesung oder ein themenbezogenes Gespräch für den Unterricht buchen möchten, vor allem aber auch an internationale Schulen im Ausland, für die eine Lesung vor Ort aufgrund der Entfernung nicht realisierbar wäre.

Die Interviews sind auch auf Englisch möglich.

Dorit Linke – Onlinelesung Live – Foto credits: Stadtbibliothek Rostock

Termine gibt es hier

Dorit Linke – Onlinelesung Live – Foto credits: Stadtbibliothek Rostock

Russischer Buchtrailer zu “Jenseits der blauen Grenze”

Wer mag, kann hier ein wenig Russisch üben. Der Kontext erschließt sich, denke ich. Schöner Buchtrailer – und dazu der erste, den es zu “Jenseits der blauen Grenze” überhaupt gibt.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Trailer zu “Jenseits der blauen Grenze” – auf Russisch

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