Als ich das Ticket für die Zugfahrt in die Highlands kaufte, empfahl mir der schottische Bahnangestellte, links im Zug zu sitzen, da auf dieser Seite die Aussicht schöner wäre. Stimmt nicht, aber egal, es war nett gemeint. Viel wesentlicher: “Anfang Januar um 5.20 Uhr ist es zu dunkel für irgendeine Aussicht.”
Er nickte. “Stimmt! Aber vielleicht auf der Rückfahrt.”
“Um 18 Uhr ist es wieder dunkel.”
(Irgendwie geht man ja davon aus, dass dies bekannt ist, aber wer weiß, vielleicht leuchtet ihm der Whisky ja hell genug.)
Er, hoffnungsvoll: “Möchten Sie einen Platz reservieren?”
“Ist das eine ernst gemeinte Frage?”
Er winkte ab.

Der Zug kam eine Stunde vor Sonnenaufgang in den Highlands an.
Das sah dann so aus:

Es war recht trübe und außer mir niemand unterwegs. Schottland ist schon in der Saison nicht überfüllt, Anfang Januar und bei Nieselregen sind die Berge an diesem Ende der Welt menschenleer.

Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum
Walk to Beinn Dubhchraig near Tyndrum

Und ein paar Eindrücke aus Glasgow. Ich war seit langem mal wieder im Queens Park und auf der Necropolis.

Glasgow from Queens Park
Glasgow – Necropolis
Glasgow from Necropolis
Glasgow – Necropolis
Glasgow – St Mungo’s Cathedral

Wohl eines der beliebtesten Fotomotive, das Wandgemälde des Künstlers Smug in der High Street. Ich habe es auf dem Weg zur Necropolis im Morgengrauen erwischt.

Glasgow High Street – mural by Smug

Eine meiner Lieblingsstraßen – Gardener Street in Partick.

Gardener Street Partick

Zum Schluss ein bißchen schottische Eisenbahnromantik für euch.