2020 hat uns gezeigt, dass es nicht klug ist, sich Neuem zu verschließen. Um es in einem Satz zu sagen: Wären die Möglichkeiten der Digitalisierung bereits vor Corona im Fokus gewesen, hätte die Pandemie weniger stark unseren Schuldbetrieb treffen können.

Mittlerweile haben wir verstanden, dass es – trotz des großartigen Engagements einzelner Lehrerinnen. Lehrer und Förderer – vor allem an personeller Kompetenz fehlt. Trotz des ambitionierten „Digitalpakt Schule“ gibt es noch immer zu wenig digitale Infrastruktur an den Schulen. Es fehlen medienpädagogische Konzepte und Anleitung durch digital ausgebildetes Personal, der digitale Unterricht ist weitestgehend vom Engagement einzelner Lehrerinnen und Lehrer abhängig.

Der Nationale Bildungsbericht und der Bildungsbericht der OECD kritisierten in 2020 die digitale Bildung Deutschlands und konstatierten, dass unser Land keine überzeugende Strategie für Bildung in der digitalisierten Welt hat, obwohl digitaler Unterricht dabei helfen kann, die Potentiale aller Menschen jederzeit zur Geltung zu bringen, Stichwort Inklusion. Er kann bei umfangreichen Klassengrößen dem Einzelnen ermöglichen, unabhängig von anderen weiterzuarbeiten, so zum Beispiel mit Hilfe von digitalen Lernbegleitern.

Unsere Vision: Lehrer brauchen dringend neben digitalen Fortbildungen rund um die Uhr erreichbare Telefon-Hotlines und permanente Unterstützung durch Medienpädagogen und IT-Personal. Digitaler Unterricht muss ein Ausbildungsfach für Pädagogen werden.

Wer sind wir?

Katharina Lifson Medienpädagogin und Vorstandsvorsitzende von METIS e.V.

Dorit Linke Autorin, digitale Konzepte, Vorstandsmitglied von METIS e.V.

METIS e.V. arbeitet zusammen mit Schulen, Bibliotheken, Vereinen – und zwar bundesweit.
Unsere Projekte haben mehrere Ebenen:
Arbeit mit konkreten Romanen
Medienpädagogische Ebene und Didaktik
Inszenierung von Geschichte/n

Weiterführende Informationen unter: