Wissen, Werte und Bildung in Zeiten der Digitalisierung

Schlagwort: Wir sehen uns im Westen

Digitale Drehtür – Konzepte für die Bildung

Vergangene Woche fand die Pilotwoche „Digitale Drehtür“ statt, die Schüler*innen aller Schulformen und Klassenstufen ermöglichte, in selbst ausgesuchte Interessensgebiete einzutauchen. Es standen über 65 Angebote mit über 1000 Plätzen zur Verfügung.

Mit zwei Veranstaltungen zu „Wir sehen uns im Westen“ und dem Thema „DDR“ war ich dabei. Es war eine große Freude für mich, die Schüler*innen waren sehr interessiert, die Gespräche mit ihnen spannend und die Rückmeldungen äußerst positiv.

Das Projekt heißt „Digitale Drehtür“, weil die Schüler für eine abgestimmte Zeit den regulären Unterricht verlassen und sich eigenständig und digital mit ihren Wunschthemen beschäftigen können.

Das Konzept einer länderübergreifenden Vernetzung und der Austausch mit Experten aus Bildung und Wissenschaft fand viel Anklang und wird in seiner Breite und Vielfalt sicherlich auch nach Corona unsere Bildungslandschaft bereichern.

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diese tolle Erfahrung.

Foto Rostock Friedliche Revolution: Roland Hartig

Doppellesung zum Mauerfall – Sachbuch und Roman

Zusammen mit der Autorenkollegin Juliane Breinl biete ich Doppellesungen (90 Minuten) für Schulklassen an, und zwar aus unseren sich wunderbar ergänzenden Büchern.

Juliane Breinl hat mit „Mein Mauerfall“, erschienen bei arsEdition, ein Kinder- und Jugendsachbuch geschrieben, das anschaulich mit Fotos, Karten und Zeitzeugenberichten das Leben im geteilten Deutschland beschreibt. Ob Mauerbau, kalter Krieg, Flucht, Leben in der DDR, Ausreise, Jugendorganisationen und Montagsdemonstrationen – das Buch vermittelt detailreiches Wissen und macht die deutsche Geschichte für die jüngere Generation lebendig.

Mit „Wir sehen uns im Westen“, erschienen im Carlsen-Verlag, nimmt Dorit die Leser*innen literarisch mit auf eine Zeitreise in die Nacht des 9. November 1989. Die beiden ineinander verliebten Ostberliner Jugendlichen Nina und Lutz waren durch die Ausreise Ninas nach Westberlin getrennt worden. Doch plötzlich ist die Mauer auf, und beide suchen sich in der Stadt. Ihre unmittelbare Perspektive zeigt dabei einfühlsam, was sie bewegte und wie sie sich fühlten, als sie diese scharf bewachte Grenze plötzlich überqueren konnten.

Unser Autorinnenduo arbeitet interaktiv und multimedial. Wir binden O-Töne, ein Quiz, unsere Texte und Zeitdokumente in die Präsentation ein und regen die Schüler*innen zu einem lebendigen Austausch an.

Wir möchten das Wissen über diese Zeit zusammen mit den Gefühlen und Erfahrungen der Menschen kombinieren.

Freut euch auf eine breit aufgestellte, informative und bunte Zeitreise in die jüngere deutsche Geschichte.

credits:
Foto Cover „Mein Mauerfall“: arsEdition
Foto Cover „Wir sehen uns im Westen“: Carlsen Verlag
Foto Juliane Breinl: Shwan Rush
Foto Dorit Linke: Dorit Linke privat
Foto Berliner Mauer: Dorit Linke privat

Multimediale Buchpräsentationen

Mein Lesungs-Angebot für Schulklassen, Bibliotheken, Lesefestivals und andere Veranstalter habe ich visualisiert.

Wichtig: Ich lese auch online und interaktiv für Klassenverbände, die unter den gegebenen Umständen nicht zusammen sein können.

Die Onlineveranstaltungen sind kleinteilig und abwechslungsreich. Ich begleite die Lesungen mit Fotomaterial und lasse die Schüler*innen unter anderem ein Quiz zum Thema „DDR“ lösen. Selbstverständlich kommen wir miteinander ins Gespräch. Es macht Spaß und ist lehrreich, davon zeugen auch die Rückmeldungen 🙂

Konzeptionell: Multimediale Buchpräsentationen, interaktive Onlinelesungen, Zeitzeugengespräche

Inhaltlich: Leben in der DDR, Alltag von Jugendlichen, Aufwachsen im geteilten Berlin, Friedliche Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung

Das Format lässt sich gut in den Unterricht integrieren und ist – abhängig vom jeweiligen Roman – geeignet ab der 6. Klasse. Mein Fokus liegt auf der Vermittlung von Wissen und der Förderung der Lesekompetenz junger Menschen. Unterrichtsmaterialien liegen vor.

Termine können hier vereinbart werden

Weitere Infos über mich und meine Arbeit findet ihr auf dieser Webseite. Bei Fragen bitte einfach über das Kontaktformular melden. Ahoi und bis bald im Klassenzimmer!

Vorlesezeit: „Wir sehen uns im Westen“

Das Video entstand für die Videoreihe „Vorlesezeit“ und in Kooperation des Sankt Michaelsbund und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

Podcast „30 Jahre Deutsche Einheit“

„QUERGELESEN“ ist ein Podcast des Medienforums des Bistums Essen. Lesungen und spannende Diskussionen mit Autorinnen und Autoren, die im Medienforum zu Gast sind, werden in sieben Folgen dieses Podcasts zum Nachhören zusammengefasst. 

Am 30. September 2020 war ich zu Gast und sprach mit Vera Steinkamp, der Leiterin des Medienforums über meine Arbeit als Zeitzeugin und Autorin und über die Bedeutung von Geschichtsvermittlung.

Rezension in der Süddeutschen

Die Süddeutsche Zeitung am 4.11.2019 in der Rubrik „Politisches Kinder- und Jugendbuch zu „Wir sehen uns im Westen“.

„… und es gelingt ihr, Zeitgeschichte authentisch und ungemein lebendig an ihre jungen Leserinnen und Leser zu vermitteln.“ Hilde Elisabeth Menzel

Vollständige Rezension hier
Treffpunkt Neptunbrunnen. Von Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung

Interview im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution

Saskia Geisler von lies-geschichte hat mich interviewt, vielen Dank dafür!

Wir reden über Schreibprozesse und Recherche, über Fiktion und Realität, über die Bedeutung von Zeitzeugen und die Notwendigkeit von politischer Bildung, über persönliche Haltung und unsere Verantwortung im Heute, was die politisch-historische Vergangenheitsaufarbeitung und deren Vermittlung an die Jugend betrifft.

Außerdem gebe ich Einblicke in meine literarischen Vorhaben. Würd mich freuen, wenn ihr hier mal reinschaut.

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Eine Nacht, die alles veränderte

Rezension „Wir sehen uns im Westen“
von Janett Cernohuby 

„Auf gerade einmal 104 Seiten bringt Dorit Linke große Emotionen, Eindrücke und Erinnerungen unter. Ihr gelingt es, mit wenigen Worten einen kurzen, aber nachhallenden Abriss einer Epoche zu zeichnen. Ein Stück Zeitzeugnis zu schaffen, das uns diesem vergangenen Ereignis teilhaben lässt. Das Buch ist packend und mit großen Gefühlen geschrieben. Man scheint alles hautnah mitzuerleben. Es ist ein besonderes Talent, so große Emotionen mit so wenigen Worten ausdrücken zu können.“

„Dorit Linke nimmt uns in ihrem Buch mit auf eine Zeitreise zurück zu einem denkwürdigen Ereignis:  zum 9. November 1989. Ein Datum, das vielen Menschen in Erinnerung bleibt und welches ihr Leben massiv verändern sollte. Denn an jenem 9. November wurde die so streng bewachte Grenze zwischen den beiden deutschen Ländern geöffnet. Wie hat sich das damals angefühlt? Was ging in den Köpfen der Menschen vor? In den Köpfen jener Menschen, die in Berlin an der Bornholmer Straße standen und jenen, die zuhause vor dem Fernseher saßen?“

Hier geht es zur vollständigen Rezension.

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Premierenlesung „Wir sehen uns im Westen“

Am 28. August fanden sich mehrere Klassen aus Tempelhof im Literaturhaus Berlin zur Premierenlesung aus „Wir sehen uns im Westen“ ein – und das bei über 30 Grad im Schatten!

„Wir sehen uns im Westen“
von Dorit Linke, erschienen im Carlsen Verlag

Es war toll, in diesem schönen Haus zu lesen und das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Zeitgeschehen zu erfahren. Wir sprachen über die Teilung von Berlin, über die „Geisterbahnhöfe“, über Punks im Osten und über die gute Entscheidung mancher Menschen, in der Nacht vom 9. November 1989 wach geblieben und auf die Straße gegangen zu sein.

Stefanie Ericke-Keidtel vom Jungen Literaturhaus hat die Veranstaltung organisiert und einen wunderbaren Rahmen dafür bereitet; die Autorin und Journalistin Kathrin Köller moderierte die Lesung und führte die Jugendlichen in die Thematik ein. Wir alle erlebten einen spannenden und lebendigen Vormittag, sprachen über den Mauerfall und darüber, wie ihn die Menschen erlebt hatten.

Neugierig auf das Buch? Na dann: hier klicken

Und wie ging die ganze Sache aus? Mein Bruder Bert, der extra zur Premierenlesung von Stralsund nach Berlin gekommen ist, hat auf dem Rückweg spontan ein paar Hiker mitgenommen und diese nach Szczecin gefahren. Es gibt sie, die guten Menschen.

Wir sehen uns also im Osten, Bruderherz. Am Ende dann doch, denn da gehören wir hin.

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Out now: „Wir sehen uns im Westen“

Als ich wandern war im Schwarzwald, ist mein neues Buch erschienen, daher hier ein Hüttenbild mit Buch.

„Wir sehen uns im Westen“ – Ein Buch zum Mauerfall, ein Buch über diese einzigartige Nacht aus Ostberliner und Westberliner Sicht. Für Jugendliche und auch für Ältere, die den 9. November 1989 noch einmal literarisch nachwirken lassen möchten. Erschienen im Carlsen Verlag.

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