Dorit Linke, Autorin

Lesungen, Workshops, politische Bildung

Schlagwort: Jenseits der blauen Grenze Seite 1 von 3

Arbeits- und Recherchestipendium

Es ist absolut toll, dass ich für die Fortsetzung von „Jenseits der blauen Grenze“ ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats erhalte. Nun kann ich einige Monate lang an meinem Lieblingsprojekt weiterarbeiten, recherchieren und feilen.

Es wird eine Reise in die frühen 90er Jahre sein, die in meine Heimatstadt Rostock, in westdeutsche Städte und hoch in den Norden Europas führen wird.

Zur Einstimmung einige tolle Fotos, aufgenommen 1990 von meinem Rostocker Lieblingsfotografen Roland Hartig.

Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990
Foto: Roland Hartig 1990

Interview mit Australien

Meine Arbeit hat es anlässlich des 30. Jubiläums des Mauerfalls ans andere Ende der Welt geschafft, und zwar ins australische SBS Radio, das sich an Australier*innen mit nicht englischsprachigem Hintergrund richtet, in dem konkreten Fall an die in Australien lebende deutschsprachige Community.

Herzlichen Dank an Eva Murer. Sie hat mir auf der Frankfurter Buchmesse spannende Fragen zur Friedlichen Revolution der DDR und zur heutigen Situation in Ostdeutschland gestellt. Hört hier doch mal rein.

Dazu passt dann auch gut, dass „Jenseits der blauen Grenze“ 2020 in englischer Sprache erscheinen wird.

Russischer Buchtrailer zu „Jenseits der blauen Grenze“

Wer mag, kann hier ein wenig Russisch üben. Der Kontext erschließt sich, denke ich. Schöner Buchtrailer – und dazu der erste, den es zu „Jenseits der blauen Grenze“ überhaupt gibt.

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Trailer zu „Jenseits der blauen Grenze“ – auf Russisch

Lesung, Theater, Gespräch – Am 9. November 2019

Noch keine Pläne für den 30. Jahrestag des Mauerfalls?

Ich hätte da einen Tipp. Und zwar lese ich am 9. November 2019 um 17 Uhr am Theater der Altmark in Stendal aus meinem neuen Roman „Wir sehen uns im Westen“.

Danach gibt es das Theaterstück „Jenseits der blauen Grenze“, das ganz toll umgesetzt wurde und euch begeistern wird, und im Anschluss daran folgt dann auch noch ein Publikumsgespräch mit mir zum Stück.

Kommt rum, es gibt noch Karten (den Link zu den Tickets findet ihr weiter unten) und übernachtet doch einfach in Stendal. Ich geb an diesem bunten Abend dann auch einen aus. Im Hotel später dann Kissenschlacht 🙂

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Zu den Tickets geht es hier lang.

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Als Theaterstück ins Klassenzimmer – „Jenseits der blauen Grenze“

In der heutigen Ausgabe der Ostseezeitung (21.10.2019) wird über die Premiere von „Jenseits der blauen Grenze“ an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam berichtet.

Das Stück kann von Schulen direkt ins eigene Klassenzimmer geholt werden. Wenn ihr also Jugendliche kennt, die in Mecklenburg oder Vorpommern zur Schule gehen, dann lasst es sie doch bitte wissen. Danke!

Das Stück ist für alle Schulformen ab der 8. Klasse verfügbar.

Was auf die Ohren?

Hier gibt es einen Radio-Bericht im NDR-Kulturjournal vom 21.10.2019 von Juliane Voigt

Informationen vom Theater zum Ablauf und zur Buchung
Ansprechpartner: Theaterpädagoge der Vorpommerschen Landesbühne: Tobias Koralus, Tel.: 038231 – 77 51 02 theaterpaedagogik(at)vorpommersche-landesbuehne.de

Spieltermine sind ab Oktober 2019 möglich
Wir spielen in Ihrem Klassenzimmer gerne auch in der Schulaula
Spielfläche 5 x 5 m
Zuschauerbegrenzung: max. 120 Gäste
Die Aufführung dauert ca. 60 Minuten.
An die Aufführung schließt sich auf Anfrage ein Nachgespräch über die Inszenierung an.
Wir benötigen eine Garderobe / Vorbereitungsraum für 2 Schauspieler
Einen normalen Stromanschluss 230 Volt
Wir benötigen 60 Minuten Vorbereitungszeit

Barbara Elisabeth Bühl als Hanna
Fiete Drahs als Andreas
Spielfassung von Julia Korrek
Regie Rike Reiniger
Regieassistenz Andreas Zimmerling

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Kinder- und Jugendliteratur über die DDR

„Jenseits der blauen Grenze“ hat es 5 Jahre nach Erscheinen tatsächlich in „Die Zeit“ geschafft – dank der großartigen Autorenkollegin Susan Kreller. Ich freue mich riesig über diese Wertschätzung.

Susan Kreller in „Die Zeit“ vom 2. Oktober 2019

„Auf dem Mifa-Rad zum Ostseestrand“ ist ein sehr lesenswerter und kluger Artikel über die Kinder- und Jugendliteratur der vergangenen Jahre zum Thema DDR.

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Interview im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution

Saskia Geisler von lies-geschichte hat mich interviewt, vielen Dank dafür!

Wir reden über Schreibprozesse und Recherche, über Fiktion und Realität, über die Bedeutung von Zeitzeugen und die Notwendigkeit von politischer Bildung, über persönliche Haltung und unsere Verantwortung im Heute, was die politisch-historische Vergangenheitsaufarbeitung und deren Vermittlung an die Jugend betrifft.

Außerdem gebe ich Einblicke in meine literarischen Vorhaben. Würd mich freuen, wenn ihr hier mal reinschaut.

„Ich denke mir ja nicht ein Raumschiff aus, das irgendwo landet.“
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„Jenseits der blauen Grenze“ am Theater Anklam

Nach Rostock, Stendal und Gera bringt nun auch Anklam „Jenseits der blauen Grenze“ auf die Bühne. Ich freue mich riesig darüber.

Premiere ist am 19.10.2019 um 19.30 Uhr. Ich kann leider nicht vor Ort sein, weil ich auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs bin, aber vielleicht schafft ihr es ja nach Anklam, macht ein paar Farbaufnahmen und berichtet mir?

Spielefassung von Julia Korrek

Jenseits der blauen Grenze
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Digitale Leseförderung

In Zeiten der Digitalisierung sind erprobte und zukunftssichere Methoden für die Vermittlung von Literatur und Lerninhalten wichtig.

Im Sinne der Leseförderung und der politischen Bildung müssen digitale Unterrichtsmodelle entwickelt, die Medienkompetenz junger Menschen gestärkt und sich mit Themen wie Urheberrecht und Cybermobbing auseinander gesetzt werden.

Ich freue mich sehr, Teil des Prozesses und dieses Projekts zu sein – gefördert von „Kultur macht STARK“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Vielen Dank an Katharina Lifson und das Literaturhaus Rostock.

Bisherige Ergebnisse der interaktiven Onlinelesungen

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Mich haben bei der Vorbereitung und dem Veranstalten der Onlinelesungen folgende Fragen interessiert:

Eignen sich Onlinelesungen für den Unterricht?

Bestätigen die Schüler*innen die gängige Annahme, dass diese Art der Inhaltsvermittlung eher distanziert ist?

Wie wichtig ist der Zielgruppe die reale Entfernung?

Spielt die Entfernung überhaupt eine Rolle, wenn während der Veranstaltung Interaktivität gegeben ist?

Ist ein intensiver Kontakt nur dann möglich, wenn Autoren persönlich in die Klasse kommen?

Lässt sich dieses moderne, digitale Konzept auch auf die Arbeit mit Zeitzeugen übertragen?

Wie möchten junge Menschen zukünftig lernen?

Die differenzierten Antworten zum Onlineformat überraschen, hier die einfache Zusammenfassung: Die Vorteile überwiegen auch bei einer sehr kritischen Betrachtung.

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Sie sind Lehrerin, Lehrer, Bibliothekarin, beschäftigen sich mit Leseförderung, fächerübergreifendem Unterricht und/oder politischer Bildung? Bei Interesse an den detaillierten Ergebnissen meiner Onlinelesungen bitte ich um Kontaktaufnahme über das unten stehende Formular.

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Kreative, kluge Ergebnisse – Schreibworkshop „Schule in der Diktatur“

Wie wirken sich diktatorische Systeme auf Menschen, auf ihr Denken und damit auf die Sprache aus?

Das war unter anderem Thema des Schreibworkshops „Schule in der Diktatur“, der Anfang September 2019 in einer Rostocker Schule stattgefunden hat und – angelehnt an den Roman „Jenseits der blauen Grenze“ – von der Flucht zweier Jugendlicher aus der DDR über die Ostsee erzählt.

Die Jugendlichen erarbeiteten Merkmale einer diktatorischen Sprache und diskutierten darüber, wie sich diese von der Sprache der Demokratie unterscheidet. Sie verfassten eigene Texte, wechselten Perspektiven und Zeitformen, verorteten Romanszenen in die heutige Zeit und untersuchten, wie sich diese in Sprache, Handlung und Gefühlen unterscheiden würden.

Sie äußerten ihre Eindrücke nach dem Lesen von Zeitzeugenberichten, versetzten sich in konkrete damalige Lebenssituationen und schrieben über ihre Gedanken und Empfindungen, die sie dabei hatten. Welche Jugendsprache wurde in den 80er Jahren in der DDR verwendet, welche Wörter finden wir heute noch in unserem Sprachgebrauch?

Wir behandelten das Thema Schule in der DDR, den Alltag der Menschen und ihre Erfahrungen in diesem System, sprachen dabei über Zensur und über die Schere im Kopf.

Herzlichen Dank an Dr. Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv) und Juliane Foth (Literaturhaus Rostock) für die Möglichkeit, dass ich diesen Workshop gestalten und in meiner Heimatstadt Rostock durchführen konnte. Herzlichen Dank an die Lehrer*innen und Schüler*innen der Werkstatt-Schule Rostock für das Interesse an diesem Projekt und die tolle und inspirierende Zeit!

Die Jugendlichen ließen sich erstaunlich gut auf dieses doch recht schwere Thema ein, hatten oft überraschende Ideen und entwickelten diese weiter, wechselten die Perspektive, gingen sprachlich neue Wege und waren sehr offen für die Berichte von Zeitzeugen, die in unsere Arbeit eingeflossen sind. Das war für mich eine schöne Erfahrung. Danke dafür!

Nun lasse ich Bilder, Texte und Zitate der Jugendlichen sprechen.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und finden das Thema wichtig und interessant? Sie planen eine Projektwoche? Bitte kontaktieren Sie mich über dieses Formular.

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