Dorit Linke, Autorin

Wissen, Werte und Bildung in Zeiten der Digitalisierung

Schlagwort: Schulklassen

Doppellesung zum Mauerfall – Sachbuch und Roman

Zusammen mit der Autorenkollegin Juliane Breinl biete ich Doppellesungen (90 Minuten) für Schulklassen an, und zwar aus unseren sich wunderbar ergänzenden Büchern.

Juliane Breinl hat mit „Mein Mauerbau“, erschienen bei arsEdition, ein Kinder- und Jugendsachbuch geschrieben, das anschaulich mit Fotos, Karten und Zeitzeugenberichten das Leben im geteilten Deutschland beschreibt. Ob Mauerbau, kalter Krieg, Flucht, Leben in der DDR, Ausreise, Jugendorganisationen und Montagsdemonstrationen – das Buch vermittelt detailreiches Wissen und macht die deutsche Geschichte für die jüngere Generation lebendig.

Mit „Wir sehen uns im Westen“, erschienen im Carlsen-Verlag, nimmt Dorit die Leser*innen literarisch mit auf eine Zeitreise in die Nacht des 9. November 1989. Die beiden ineinander verliebten Ostberliner Jugendlichen Nina und Lutz waren durch die Ausreise Ninas nach Westberlin getrennt worden. Doch plötzlich ist die Mauer auf, und beide suchen sich in der Stadt. Ihre unmittelbare Perspektive zeigt dabei einfühlsam, was sie bewegte und wie sie sich fühlten, als sie diese scharf bewachte Grenze plötzlich überqueren konnten.

Unser Autorinnenduo arbeitet interaktiv und multimedial. Wir binden O-Töne, ein Quiz, unsere Texte und Zeitdokumente in die Präsentation ein und regen die Schüler*innen zu einem lebendigen Austausch an.

Wir möchten das Wissen über diese Zeit zusammen mit den Gefühlen und Erfahrungen der Menschen kombinieren.

Freut euch auf eine breit aufgestellte, informative und bunte Zeitreise in die jüngere deutsche Geschichte.

Bei Interesse meldet euch bitte hier.

credits:
Foto Cover „Mein Mauerfall“: arsEdition
Foto Cover „Wir sehen uns im Westen“: Carlsen Verlag
Foto Juliane Breinl: Shwan Rush
Foto Dorit Linke: Dorit Linke privat
Foto Berliner Mauer: Dorit Linke privat

Lesung, Theater, Gespräch – Am 9. November 2019

Noch keine Pläne für den 30. Jahrestag des Mauerfalls?

Ich hätte da einen Tipp. Und zwar lese ich am 9. November 2019 um 17 Uhr am Theater der Altmark in Stendal aus meinem neuen Roman „Wir sehen uns im Westen“.

Danach gibt es das Theaterstück „Jenseits der blauen Grenze“, das ganz toll umgesetzt wurde und euch begeistern wird, und im Anschluss daran folgt dann auch noch ein Publikumsgespräch mit mir zum Stück.

Kommt rum, es gibt noch Karten (den Link zu den Tickets findet ihr weiter unten) und übernachtet doch einfach in Stendal. Ich geb an diesem bunten Abend dann auch einen aus. Im Hotel später dann Kissenschlacht 🙂

Zu den Tickets geht es hier lang.

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Als Theaterstück ins Klassenzimmer – „Jenseits der blauen Grenze“

In der heutigen Ausgabe der Ostseezeitung (21.10.2019) wird über die Premiere von „Jenseits der blauen Grenze“ an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam berichtet.

Das Stück kann von Schulen direkt ins eigene Klassenzimmer geholt werden. Wenn ihr also Jugendliche kennt, die in Mecklenburg oder Vorpommern zur Schule gehen, dann lasst es sie doch bitte wissen. Danke!

Das Stück ist für alle Schulformen ab der 8. Klasse verfügbar.

Was auf die Ohren?

Hier gibt es einen Radio-Bericht im NDR-Kulturjournal vom 21.10.2019 von Juliane Voigt

Informationen vom Theater zum Ablauf und zur Buchung
Ansprechpartner: Theaterpädagoge der Vorpommerschen Landesbühne: Tobias Koralus, Tel.: 038231 – 77 51 02 theaterpaedagogik(at)vorpommersche-landesbuehne.de

Spieltermine sind ab Oktober 2019 möglich
Wir spielen in Ihrem Klassenzimmer gerne auch in der Schulaula
Spielfläche 5 x 5 m
Zuschauerbegrenzung: max. 120 Gäste
Die Aufführung dauert ca. 60 Minuten.
An die Aufführung schließt sich auf Anfrage ein Nachgespräch über die Inszenierung an.
Wir benötigen eine Garderobe / Vorbereitungsraum für 2 Schauspieler
Einen normalen Stromanschluss 230 Volt
Wir benötigen 60 Minuten Vorbereitungszeit

Barbara Elisabeth Bühl als Hanna
Fiete Drahs als Andreas
Spielfassung von Julia Korrek
Regie Rike Reiniger
Regieassistenz Andreas Zimmerling

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„Jenseits der blauen Grenze“ am Theater Anklam

Nach Rostock, Stendal und Gera bringt nun auch Anklam „Jenseits der blauen Grenze“ auf die Bühne. Ich freue mich riesig darüber.

Premiere ist am 19.10.2019 um 19.30 Uhr. Ich kann leider nicht vor Ort sein, weil ich auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs bin, aber vielleicht schafft ihr es ja nach Anklam, macht ein paar Farbaufnahmen und berichtet mir?

Spielefassung von Julia Korrek

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Kreative, kluge Ergebnisse – Schreibworkshop „Schule in der Diktatur“

Wie wirken sich diktatorische Systeme auf Menschen, auf ihr Denken und damit auf die Sprache aus?

Das war unter anderem Thema des Schreibworkshops „Schule in der Diktatur“, der Anfang September 2019 in einer Rostocker Schule stattgefunden hat und – angelehnt an den Roman „Jenseits der blauen Grenze“ – von der Flucht zweier Jugendlicher aus der DDR über die Ostsee erzählt.

Die Jugendlichen erarbeiteten Merkmale einer diktatorischen Sprache und diskutierten darüber, wie sich diese von der Sprache der Demokratie unterscheidet. Sie verfassten eigene Texte, wechselten Perspektiven und Zeitformen, verorteten Romanszenen in die heutige Zeit und untersuchten, wie sich diese in Sprache, Handlung und Gefühlen unterscheiden würden.

Sie äußerten ihre Eindrücke nach dem Lesen von Zeitzeugenberichten, versetzten sich in konkrete damalige Lebenssituationen und schrieben über ihre Gedanken und Empfindungen, die sie dabei hatten. Welche Jugendsprache wurde in den 80er Jahren in der DDR verwendet, welche Wörter finden wir heute noch in unserem Sprachgebrauch?

Wir behandelten das Thema Schule in der DDR, den Alltag der Menschen und ihre Erfahrungen in diesem System, sprachen dabei über Zensur und über die Schere im Kopf.

Herzlichen Dank an Dr. Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv) und Juliane Foth (Literaturhaus Rostock) für die Möglichkeit, dass ich diesen Workshop gestalten und in meiner Heimatstadt Rostock durchführen konnte. Herzlichen Dank an die Lehrer*innen und Schüler*innen der Werkstatt-Schule Rostock für das Interesse an diesem Projekt und die tolle und inspirierende Zeit!

Die Jugendlichen ließen sich erstaunlich gut auf dieses doch recht schwere Thema ein, hatten oft überraschende Ideen und entwickelten diese weiter, wechselten die Perspektive, gingen sprachlich neue Wege und waren sehr offen für die Berichte von Zeitzeugen, die in unsere Arbeit eingeflossen sind. Das war für mich eine schöne Erfahrung. Danke dafür!

Nun lasse ich Bilder, Texte und Zitate der Jugendlichen sprechen.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und finden das Thema wichtig und interessant? Sie planen eine Projektwoche? Bitte kontaktieren Sie mich über dieses Formular.

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    „Jenseits der blauen Grenze“ am Theater in Gera

    „Jenseits der blauen Grenze“ wird im 30. Jahr des Mauerfalls nun auch in Gera aufgeführt – als Puppentheater. Ich bin sehr gespannt!

    Die Premiere ist am 9. November 2019. Weitere Aufführungen finden statt am 14., 16. und 23. November.

    https://theater-altenburg-gera.de/stuecke-konzerte/jenseits-der-blauen-grenze-1010/

    Schreibworkshop „Schule in der Diktatur“

    Nächste Woche startet in Zusammenarbeit mit dem Kempowski-Archiv und dem Literaturhaus Rostock der Schreibworkshop „Schule in der Diktatur“ in meiner Heimatstadt Rostock.

    Mit den Schülerinnen und Schülern spreche ich über die Auswirkungen eines diktatorischen Systems, u.a. auf die Sprache. Wir reden über Zensur und Propaganda und über die Schere im Kopf. Können die Gedanken trotzdem manchmal frei sein? Oder ist das eine Illusion?

    Gemeinsam werden wir die Merkmale einer diktatorischen Sprache erarbeiten, eigene Texte dazu verfassen und darüber diskutieren, wie sich eine autoritäre von der Sprache der Demokratie unterscheidet. Ein wichtiges, hochaktuelles Thema, für das junge Menschen sensibilisiert werden müssen.

    Ich bin sehr gespannt. Herzlichen Dank an Dr. Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv) und Juliane Foth (Literaturhaus Rostock) für die Möglichkeit dieser Arbeit.

    Und nach dem Unterricht werde ich dann wie früher an den Strand fahren. Ist doch klar, oder?

    Vierte Auflage „Jenseits der blauen Grenze“

    „Jenseits der blauen Grenze“ erscheint in der 4. Auflage – Ein herzliches Dankeschön an alle, die das Buch erworben, empfohlen, verschenkt haben.

    „Jenseits der blauen Grenze“ am Theater der Altmark

    „Jenseits der blauen Grenze“ wird lebendig – auf der Bühne des Theaters der Altmark in Stendal. Die Premiere war ein einmaliges Erlebnis, das Stück ist absolut sehenswert, die Inszenierung spannend und die Schauspieler sind herausragend. 

    »Regisseur Louis Villinger wiederum hat das Stück in eine bewegende, aber auch humorvolle Inszenierung verwandelt, die das Publikum anderthalb Stunden lang fesselt. Dimitrij Breuer, Caroline Pischel und Andreas Schulz sind Andreas, Hanna und Jens. In diesen Rollen strahlen sie eine mitreißende Natürlichkeit aus. […] ›Jenseits der blauen Grenze‹ richtet sich besonders an das junge Publikum, was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht ebenso ältere Zuschauer begeistert. Es ist ein beeindruckendes Stück, eine großartige Inszenierung.« Volksstimme

    Bearbeitung von Jochen Gehle
    Mit: Caro Pi, Andreas Schulz und Dimitrij Breuer
    Inszenierung: Louis Villinger
    Bühne & Kostüme: Mark Späth
    Musikalische Einrichtung: Andreas Dziuk
    Video: Max Kupfer
    Dramaturgie: Cordula Jung

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